5. Kulturtage Rotenburg/ Wümme 



Wie bereits in Ostern 2012 in Münster angekündigt, wurde die 5. Jahresfeier der Tscherkessen in Rotenburg  vom 31.03.- 01.04.2013 abgehalten.

 Die beiden  tscherkessischen  Kulturvereine Oyten/ Bremen und Hannover, mit Unterstützung der FDTKV haben versucht, mit einem ausgewogenen Programm, die Veranstaltung informativ, kulturell und finanziell erschwinglich, zu gestalten. 

 Der positiven Resonanz der über 200 Teilnehmer, war zu entnehmen, dass  die Erwartung von der Veranstaltung übertroffen hat. 

 Schon Jetzt freuen wir uns auf das 6. Treffen  in den nächsten Ostern tage 2014. in Berlin. 

 

Nun kurz zu Ablauf der Veranstaltung :

 

 

  1. Begrüßung der Teilnehmer und Eröffnungsrede  durch Herr Dr. Ehsan Saleh  in tscherkessisch, die gleich  von Omar-Farouk. Tamzok, ins deutsche übersetzt wurde.
  2.  Vorträge über die Narten  Mytologie von; 

A)    Frau Dr. Dorothe Saleh in Deutsch und in einem separaten Raum

B)    Omar-F. Tamzok und Kuschha Dogan mit zusätzlichen Ergänzungen in Tscherkessisch.

Es   wurde darauf eingegangen, wie problematisch es war- nur mündlich überlieferte Werke an Dichtungen und Sagen in Umfang von sieben Bändern  wieder zu sammeln.

Hinzu noch die Erschwernisse, dass die Meisten davon, nur noch in der Diaspora vor zu finden waren. Mündlich überlieferte Dichtungen   – Lieder und  Sagen , die noch aus der antike stammen- als der Besitz des  Feuers   ein Reichtum war. Die Nartensagen, die bei fast allen Nordkaukasischen Völkern verbreitet waren, wird von Sachkundigen beschrieben als „ der riesige Epenzyklus der Narten fasziniert allein schon wegen seiner erzählerischen  Originalität und Schönheit. ........Er ist mit Sicherheit das letzte große, noch heute lebendige europäische Epos. Eine versunkene Mythologie, die sich in phantastischen Panoramen entwickelt ; die Figuren zeichnet, in denen sich das ferne Erbe indo-europäischer Vergangenheit  noch erkennen lässt „ ( Dictionnaire  des Mythologies, Paris 1981.)  Dem Prof. Hadagale Asker, der uns sein Lebenswerk hinterlassen hat, wird  durch dieses Werk, ewig leben

  1. Vortrag über die Tscherkessen im syrischen Bürgerkrieg . Ihr Schicksal im Bürgerkrieg - als Flüchtlinge in der Türkei und Nachbarstaaten und ihre Chance zur Repatriierung in die Urheimat Kaukasus. Vorgetragen von Omar. F. Tamzok ..
  2. Vortrag von Refa Abay über Britische Spione im Kaukasus. Am Beispiel des Giovanni Battista Boetti  wie er, getarnt  als ein türkischer Imam Mansur-  bis an die
  3. Führungsspitze bei den Widerstandskämpfen gegen die Armee des Zaren- gelangte.
  4. Vortrag über alte tscherkessische Sitten und Gebräuche von Frau  Suriet Güney in tscherkessisch mit einer Simultanübersetzung  von Omar- F.Tamzok. Frau Güney machte
  5. eine kurze Einführung in den Sitten der Familie; Geburt, Namensgebung, Kindererziehung , bis hin zur Fremderziehung von Kindern.
  6.  Bericht von Kuschha Dogan über die Lage der Tscherkessen in der Türkei. Dogan ging u.a. auf die heutige Situation und ungewisse Zukunft, ein. Auch auf die  aktive Rolle vom KAFFED , den Vereinen und der Bevölkerung dort. Und ihre Bemühungen zu  ihrer Unterbringung und deren Vorbereitung auf ihre  Rückkehr in den Kaukasus.
  7. Vortrag von Dr. Faydi Mahmud aus Erlangen über die tscherkessische  Ärztekongresse, die er, aus Anregung von Dr. E. Saleh und Zusammenarbeit mit DCB im kaukasus- Türkei und Jordanien, seit Jahren veranstaltet.
  8. Angeregt durch die beiden Berichte über die Tscherkessen aus Syrien, entfachte sich eine lebhafte und lange Diskussion von den Teilnehmern. Das im Programm vorgesehene Diskussionsforum wurde spontan geändert.
  9. Der Landespolitiker Arif Ünal von den Grünen, ergriff auch das Wort, machte Anregungen  wie wir uns in der politischen Landschaft, Gehör verschaffen k
    önnen.
  10. Das Abendprogramm in der Aula mit musikalischen Darbietungen von: Kusha Dogan , Aykut Sahin
    & Band Guga und Aline Barthelemy  . und zuletzt wie der Abend zuvor, wie könnte es auch anders sein mit ausgiebigem Djagu.
  11. Parallel zu allem lief auch, Dank das Arrangement von Canan Keskin, Aneta Takhtamish und Bekir Kilic, die Kinderprogramm aller Altersgruppen in den Räumen und in der Turnhalle, hervorragend organisiert haben. Auch  zu später Stunde nach dem Djagu, Rafften sich die jüngere Generation zu einem Diskussionsforum.

Die Moderation von Gülay Gün, ohne die Unterstützung vom leider erkrankten Rami, lief hervorragend. Unsern Dank gilt allen, die zu dem harmonischen Ablauf mit ihrem Einsatz beigetragen haben, wie Ertan, Baris, Sam, Zübeyde, Neslihan, Astrid und die Jugendlichen wie Okan Dogtas, Gürkan Dogtas, Furkan Dogtas, Enes Kalkan und Bilal Kalkan.

 

 

 

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